Ende März begab sich die 8B auf einen besonderen Ausflug in die Seestadt zu „Dialog im Dunkeln“.
Ausgestattet mit Blindenstöcken tauchten wir in zwei kleinen Gruppen in absolute Dunkelheit ein. Da es in den Räumen keinerlei Lichtquellen gibt, konnte man wirklich nichts sehen. Im Gänsemarsch tasteten wir uns am Geländer entlang und meisterten verschiedene Herausforderungen: Wir überquerten Brücken und Hängebrücken, betraten eine Telefonzelle, bewegten uns durch eine nachgebildete Naturlandschaft und eine Küche, vorbei an Mistkübeln und Einkaufswagen bis wir schließlich zu einer Bootstour gelangten. Dort setzten wir uns hin und spürten deutlich, wie sich das Boot auf den simulierten Wellen bewegte.
Diese Erfahrung war einzigartig und tief berührend. Die Erleichterung, nach der Tour wieder sehen zu können, und das Mitgefühl für unseren Guide, der diese Möglichkeit nicht hat, waren groß. Die Aussage eines Schülers, dass er nie wieder undankbar sein wird, macht deutlich, wie oft wir uns über Kleinigkeiten aufregen, anstatt zu schätzen, welches Glück wir eigentlich haben.