REAL ME: Selbstdarstellung und Selbstportrait jenseits von Selfies und Coolness „In Anlehnung an Künstlerinnen wie Frida Kahlo, Maria Lassnig oder Nan Goldin werden die SchülerInnen von Haruko Maeda dazu angeleitet sich mit ihrer Identität und ihrem Selbstbild auseinander zu setzen, ohne schwierige und unschöne Aspekte der eigenen Persönlichkeit auszublenden.“ – Als Mag. Haderer diese Zeilen in der Projekteinreichung formulierte, hatten wir freilich noch keine Ahnung von der großen Bandbeite der Persönlichkeitsanteile, die die SchülerInnen darstellen würden.
Tägliche Archive: 3. Mai 2018
Angefangen hat alles bei einem Lehrausgang zum Museum der Stadt Wien wo die Schülerinnen der damaligen 3a/b einem Obdachlosen ihren Jausenapfel gaben. Damals entstand die Idee dieses Sozialprojektes. Im Textilunterricht wurden verschiedene Möglichkeiten der Umsetzung besprochen und eine davon im darauffolgenden Schuljahr auch umgesetzt.
Gegen Ende des Sommersemesters 2017 haben die Schülerinnen der 3a/b in Textilen Werken den Auftrag bekommen ihren Schulweg zu skizzieren. Als Impuls lernten sie die frühen Stoffmuster von Josef Frank kennen und betrachteten auch neuere Beispiele von „Street Map Art“. Aus ihren persönlichen „Schulwegplänen“ entwickelten wir im Unterricht rapportfähige Muster, die in unterschiedlicher Farbgebung getestet wurden.
„Fadenbäume“: In Anlehnung an die brasilianische Künstlerin Janaina Mello Landini haben die „Fadenforscher“ der ersten Klasse Kordeln und dicke Schnüre bis zur Faser zerlegt und dabei Strukturen entdeckt die an Bäume, Wurzeln oder Blutgefäße erinnern.